Sensorische Deprivation - Ohne Sinne genießen
Ausgerechnet beim Sex, bei dem im Normalfall alles auf Empfindung ausgerichtet ist, werden bei der Praktik des Sinnesentzugs dem passiven Partner wichtige Organe der sinnlichen Wahrnehmung ausgeschaltet. Der devote Sklave kann nichts mehr sehen, kaum noch etwas akustisch wahrnehmen und so gut wie nichts mehr riechen. Zudem wird die Bewegungsfähigkeit stark eingeschränkt und der Tastsinn außer Gefecht gesetzt. Gerade durch diese radikale Verminderung der Empfindungen wird jedoch ein Gefühl extrem gesteigert: das Gefühl, dem dominanten Partner auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein. Diese totale Unterwerfung macht die sexuelle Spielart des Sinnesentzugs beim Fetisch-Sex so ungemein geil und spannend.
Die erotische Technik des Entzugs der Sinne gehört zu den Spielarten des härteren Fetisch Sex. Im Bereich des BDSM und seiner sadomasochistischen Szenarien und Rollenspiele zeigt sich die Lust am geilen Zusammenspiel von Dominanz und sklavischer Unterwerfung in vielen Facetten. Wie die klassischen Mittel der Disziplinierung wie Ketten, Fesseln und die Instrumente der sexuellen Züchtigung wie Peitsche und Paddel, werden auch die Mittel und Methoden des Sinnesentzugs zur Erziehung und Demütigung des Sklaven oder Subs benutzt. Oftmals werden die Maßnahmen zur Sinnesberaubung im Rahmen eines Rollenspiels eingesetzt, in dem es um lustvolle Folter des devoten Partners geht.
Der Begriff der sensorischen Deprivation, wie der Sinnesentzug häufig genannt wird, entstammt tatsächlich der Sprache der Geheimdienste und beschreibt eine unblutige Art von Verhörtechnik. Der Gefangene wird seiner Sinne beraubt, verliert jede Orientierung und wird durch diesen kaum erträglichen Zustand zu einem Geständnis gezwungen. Bei der sensorischen Deprivation im Rahmen eines erotischen Spiels geht es jedoch nicht um ein Geständnis, sondern um einen Orgasmus. Deshalb gilt, wie bei allen Praktiken des BDSM die Regel der Freiwilligkeit und der Einvernehmlichkeit: wenn das Gefühl ins Unangenehme abdriftet, kommt ein vereinbartes Zeichen wie ein Safeword und sofort wird das Szenario unterbrochen. Gerade beim Sinnesentzug ist es wichtig, genau zu vereinbaren, wie das Stopp Zeichen aussehen soll - denn oft ist sprechen nicht mehr möglich.
Klassische Mittel des Sinnesentzuges sind Augenbinden und Masken, die den devoten Partner der Sehfähigkeit berauben. Die Fähigkeit zu Hören wird über Ohrstöpsel oder spezielle Kopfhauben aus Latex ausgeschaltet, die es im Sexshop oder in speziellen Geschäften für Fetisch Fans zu kaufen gibt. Darüber hinaus kommen vielfältige Methoden zur Herabminderung des Tastsinnes zum geilen Einsatz: von dicken Handschuhen bis hin zu speziellen Latexbetten. Hier ist der gesamte Körper des Sklaven dick verpackt und völlig bewegungsunfähig. Schwitzend und absolut orientierungslos wartet der blinde, taube und gefühllose Partner auf den Fortgang seiner lustvollen Bestrafung. Bei manchen Szenarien werden alle Sinnesorgane betäubt - nur die primären und sekundären Geschlechtsorgane können fühlen.
Durch diese gezielte Fokussierung der Empfindung werden die Lustreize umso heftiger wahr genommen. Extreme Orgasmen des Sklaven sind die Folge.
Doch wann es soweit ist, entscheidet wie immer beim BDSM Sex allein der jeweils dominante Partner.
Getragene Strümpfe sind ja sowas von erotisch, die Girls dieser unverschämt heißen gratis Sex-Clips sind wohl der beste Beweis für die Attraktivität von scharfen Nylonstrümpfen!
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Geschmacklos und mumifiziert - weitere Mittel zur Sinnesberaubung
Eine weitere Methode, den devoten Partner beim Fetisch-Sex s einer sinnlichen Wahrnehmung zu berauben ist Umwickelung des nackten Körpers mit mehreren Schichten von Stretchfolie, Plastikfolien oder speziellen Bondage Tapes aus dem erotischen Fachhandel. Diese Praktik des Sinnesentzugs wird als Mumifizierung bezeichnet. Wie beim alt ägyptischen Begräbnisritual wird der Körper mit angelegten Armen eingewickelt. Bewegung und Tastsinn werden beinahe zur Gänze ausgeschaltet. Wenn zusätzlich Die Augen verbunden und die Ohren mit Stöpseln verschlossen werden, bleibt dem unterworfenen Sexpartner kaum eine Möglichkeit der Empfindung übrig.
Eine weitere Technik ist die Knebelung. Spezielle Röhrenknebel reichen bis in den Hals des wehrlosen Sklaven hinab. Dies ermöglicht eine weitere Spielart der Disziplinierung: der Sub kann gezwungen werden, etwas zu schlucken, dessen Geschmack er nicht über die Zunge wahrnehmen kann. Ob Speichel, Sperma oder andere Flüssigkeiten - der Phantasie sind auch bei dieser Form der sexuellen Züchtigung keine Grenzen gesetzt. Aber Vorsicht: auch diese Fetisch Praktik setzt absolutes Vertrauen in den dominanten Partner voraus.






























